Hufeisennatter (Hemorrhois hippocrepis)

Hemorrhois hippocrepis
(Linnaeus, 1758)

Systematik

Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Squamata)
Familie: Nattern (Colubridae)
Gattung: Hemorrhois

Bild:

Hufeisennatter (Hemorrhois hippocrepis)

Urheber: Accipiter, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Verbreitungsgebiet:

Verbreitung der Hufeisennatter

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Video - Junge Hufeisennatter

Portugiesischer Name: Cobra-de-ferradura

Synonyme: Coluber hippocrepis Linnaeus, Natrix hippocrepis Laurenti, Periops hippocrepis Wagler, Calopeltis hippocrepis Eichwald, Zamenis hippocrepis Günther, Tyria hippocrepis Cope

Die Hufeisennatter ist tagaktiv, gilt als leicht reizbar und bissig. Sie wurde früher aufgrund ihrer Aggressivität zu den Zornnattern (Coluber) gezählt.

Steckbrief

Merkmale: Körper schlank und 80 bis 150 cm lang; Kopf breiter als der Hals, große Augen mit runder Pupille, eine Reihe kleiner Schildchen trennt das Auge von den Oberlippenschildern, kleiner schwarzer, hufeisenförmigen Fleck am Hinterkopf; glatte Schuppen; Grundfärbung gelblich bis kastanienbraun, auf dem Rückens rauten- oder eiförmige, schwarze oder dunkelbraune, Flecken mit schwarzem Rand, die ein Kettenmuster bilden;
Lebensraum: Die Hufeisennatter bevorzugt warme und trockene Biotope. Sie bewohnt spärlich bewachsene, steinige Gebiete und klettert auch oft auf Gesträuch und Bäume.
Nahrung: Auf dem Speiseplan der Hufeisennatter stehen Kleinsäuger (z.B. Mäuse), Eidechsen, Geckos und kleine Vögel. Sie tötet ihre Beute durch Beißen oder Ummschlingen mit dem Körper. Wenn das Beutetier ausatmet, verengt die Schlange die Körperschlingen und unterbindet so zunehmend den Rückfluss des venösen Blutes zum Herz und die Atmung. Anschließend wird das Tier im Ganzen verschlungen.
Reproduktionzeitraum: März bis Juni;

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