Ilha do Pessegueiro

Die "Pfirsichbaum-Insel"

Die Ilha do Pessegueiro liegt an der Küste des Alentejo Litoral, etwa 300 m vor dem Festland und ca. 5 km von Porto Covo entfernt. Sie ist Teil des Naturparks "Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina".

Ilha do Pessegueiro

Basisdaten

Lage: Porto Covo, Alentejo
Länge: 320 m
Breite: 200 m
Einwohner: unbewohnt

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Geschichte

Die Römer haben die Mitte des 1. Jahrhunderts die ersten belegbaren Gebäude auf der Insel errichtet. Die römischen Ruinen im Sattel an der Südspitze der Insel wurden von 1980 bis 1984 freigelegt. Man erkennt rechteckige Gebäude, die in einigen Fällen über zwei oder mehrere Innenräume verfügen sowie zwei rundliche Grundrisse. Ein Brot- und ein Schmelzofen für Metalle sind an den Löchern im Stampflehmfußboden erkennbar. Becken für die Fischverarbeitung, wie auch eine Badeanlage, entstammen dem 3. oder 4. Jahrhundert. Quelle: Wikipedia

Im 16. Jahrhundert wurde das Fort "Forte de Santo Alberto do Pessegueiro"errichtet, welches auch "Forte da Ilha do Pessegueiro" oder "Forte da Ilha de Fora" genannt wird. Später erhielt es gegenüber auf dem Festland ein Pendant, das "Forte de Nossa Senhora da Queimada do Pessegueiro", welches auch als "Forte da Ilha de Dentro" bezeichnet wird. Ziel des Projektes war es, angreifende Feinde ins Kreuzfeuer zu nehmen. Es wurde auch eine künstliche Felsenbarriere gebaut, die die Insel mit der Küste verband. Die Bauarbeiten wurden 1598 eingestellt, da der Militäringenieur Massai für den Bau des Fort Vila Nova de Milfontes abgezogen wurde.

Forte da Ilha de Dentro

Die Legende von "Nossa Senhora Queimada"

Der Überlieferung nach wurde die Insel in der Mitte des 18. Jahrhunderts von Piraten aus Nordafrika überfallen. Sie plünderten die kleine Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria, töteten den Mönch und warfen das Marien-Bildnis in die Flammen.

Nach Abzug der Freibeuter beerdigten die Einwohner von Porto Covo den Mönch, konnten aber zunächst nicht das heilige Bild finden. Sie entschieden sich, die gesamte Insel zu durchsuchen, und wurden in einem verbrannten Busch fündig. Das Bild hatte das Feuer ohne Schaden überstanden und wurde als Queimada (Gebrannte Jungfrau) bekannt. Eine neue Kapelle wurde auf dem Festland errichtet. Die "Capela de Nossa Senhora da Queimada" mit dem heiligen Bild wurde zum lokalen Pilgerziel.

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