Parque de Natureza de Noudar

Der Park

Parque de Natureza de NoudarBild: juniordiviroydi, Panoramio, CC BY-SA 3.0
Plan des Naturparks mit Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten sowie einem Verzeichnis besonderen Pflanzen- und Tierarten als PDF >>

Ausführliche Beschreibung des Parks bei Parquenoudar.com (in portugiesisch, spanisch oder englisch)

Castelo de Noudar

Auf einem Hügel, mitten im Naturpark, thront das Castelo de Noudar. Die Geschichte der Burg begann wahrscheinlich schon im 10. oder 11. Jahrhundert. Der Ort wurde wahrscheinlich wegen seiner guten natürlichen Verteidigungslage und der Nähe einer Wasserquelle von ausgezeichneter Qualität ausgewählt. Weiterlesen >>

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Naturpark von Noudar

Der Naturpark Noudar liegt bei Barrancos direkt an der spanischen Grenze und erstreckt sich über fast 1.000 ha. Er grenzt im Norden an den Fluss Ardila, im Süden an den Fluss Ribeira da Múrtega und ist von Steineichenwäldern dominiert.

Vor der Erkundung des Naturparks sollte man erst das "Centro de Interpretação" (Interpretationszentrum) besuchen. Es befindet sich auf dem "Monte da Coitadinha" und bietet eine Touristen-Information, ein Restaurant und eine Bibliothek. Im Zentrum erhält man Auskunft über das vorhandene Wegenetz, das man entweder auf eigene Faust oder mithilfe digitaler Führer bzw. eines als Navigationssystem verwendbaren PDAs erkunden kann. Wer nicht wandern möchte, kann sich ein Fahrrad oder ein "Noucar" (solarbetriebenes Elektrofahrzeug) ausleihen.

Nach Voranmeldungen sind Führungen für Gruppen möglich.

Aufgrund seiner vielfältigen Vegetation ist der Naturpark ein idealer Lebensraum für Hirsche und Wildschweine, auch der Iberische Luchs durchstreift das Gebiet. An Vogelarten können ua Mönchsgeier, Schwarzstörche, Kraniche, Heckensänger, Trauersteinschmätzer und Weidenlaubsänger (Zilpzalp) beobachtet werden.

Land- und Forstwirtschaft erfolgen im gesamten Gebiet unter strengster Berücksichtigung des natürlichen Ökosystems. Der Naturpark Noudar verfügt über drei Gärten für Gemüse- und Aromapflanzen: Horta do Monte, Horta da Senhora und Horta do Olival. Auf den Weiden grasen Mertolengo-Rinder und im Herbst schlagen sich die Porcos Alentejanos die Bäuche mit Eicheln voll. Dieser Eichelmast verdankt der berühmte Schinken sein besonderes Aroma.

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