Serra do Caldeirão

Basisdaten

Höchster Berg: Pelados an der Algarve (589 m)
Zweithöchster Berg: Pico do Mú im Alentejo (577 m)
Lage: Algarve und Baixo Alentejo

Serra do CaldeirãoBild: Geziel Amaral, Wikimedia, CC BY-SA 4.0

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Das Gebirge Serra do Caldeirão

Die Serra do Caldeirão markiert die Grenze zwischen dem Baixo Alentejo und der Algarve. Westlich schließt sich die Serra de Monchique an, östlich reicht sie bis zum portugiesisch-spanischen Grenzfluss Guardiana. Der Höchste Punkt liegt in der Algarve, der Pelados mit 589 m. Dann folgte der Pico do Mú im Alentejo mit 577 m.

Die Caldeirão-Gebirgskette hat einen erheblichen klimatischen Einfluss. Sie stellt eine physikalische Barriere für die kalten Nordwinde dar und trägt so zum mediterranen Klima an der Algarve bei, geringe jährliche Niederschläge und milden Temperaturen im Winter. Auf der anderen Seite ist es auch eine Kondensationsbarriere für die feuchten Winde aus dem Süden.

Der iberische Pyrit-Gürtel (IPB), der in Aljustrel beginnt und sich durch den unteren Alentejo bis nach Südspanien erstreckt, durchquert auch das Gebiet der Serra. Seit der Antike wurde hier Bergbau betrieben.

Die natürliche Vegetation des Caldeirão-Gebirges wird von Korkeichen (Quercus Suber), Steineichen (Quercus faginea) und dem Erdbeerbaum (Arbutus unedo) dominiert. Die maurische Besetzung hatte starke Einflüsse in diesem südlichen Gebiet, z.B. mit der Einführung neuer Kulturen wie Orangen- oder Mandelbäumen. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Landschaft verändert, von den Naturwäldern über die Landwirtschaft bis zur Viehzucht. An manchen Punkten wurde durch die Zerstörung der natürlichen Vegetation der Boden weggeschwemmt und es verblieb nur noch nacktes Gestein.

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